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DLG Mentoring – Unternehmen & Talente – Zukunft der Eifel Interview mit Franz-Peter Schäfer und Gudrun Pleuger
DLG Mentoring – Unternehmen & Talente – Zukunft der Eifel
Interview mit Franz-Peter Schäfer und Gudrun Pleuger
In einer Zeit, in der der Austausch zwischen Unternehmern und die Weiterentwicklung von Führungskompetenzen immer wichtiger werden, bietet Mentoring eine wertvolle Möglichkeit, voneinander zu lernen und zu wachsen. Im Rahmen der Mentoren-Initiative der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel begleitet Gudrun Pleuger seit einigen Monaten Franz-Peter Schäfer, Inhaber der Sportwelt Schäfer in Bad Münstereifel. In diesem Interview teilen beide ihre Erfahrungen, Fortschritte und die Bedeutung der DLG Eifel für die regionale Vernetzung und Zusammenarbeit von Unternehmen.
DLG Eifel: Frau Pleuger, was war Ihre Motivation, sich als Mentorin in der DLG Eifel zu engagieren und Franz-Peter Schäfer zu unterstützen?
Gudrun Pleuger: Meine Motivation liegt in meiner Leidenschaft für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung. Ich glaube, dass jeder Mensch Potenzial hat, wenn er die richtige Unterstützung erhält. Franz-Peter Schäfer hat durch seine Vision und sein Engagement mein Interesse geweckt, und ich wollte ihm helfen, seine Ziele gezielt zu erreichen.
DLG Eifel:Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Eigenschaften, die ein erfolgreicher Mentor mitbringen sollte, um das Beste aus einem Mentoring herauszuholen?
Gudrun Pleuger: Ein erfolgreicher Mentor sollte Empathie und Geduld haben und seine Vorschläge dezent unterbreiten. Es ist wichtig, den Mentee als Individuum zu verstehen, seinen Kontext unvoreingenommen zu erfassen und auf seine Bedürfnisse einzugehen. Zudem sollte der Mentor inspirieren, motivieren und klare, aber flexible Zielsetzungen formulieren.
DLG Eifel:Welche Rolle spielt Offenheit und Kommunikation im Mentoring und wie fördern Sie diese?
Gudrun Pleuger: Offenheit und Kommunikation sind essenziell. Ich fördere diese, indem ich eine vertrauensvolle Atmosphäre schaffe, in der mein Mentee sich sicher fühlt, seine
und neue Perspektiven "von außen" als Handlungsoptionen unvoreingenommen zu durchdenken. Ehrliche, konstruktive Rückmeldungen sind wichtig, um positive und herausfordernde Themen zu besprechen.
DLG Eifel: Welche praktischen Tipps oder Ratschläge aus dem Mentoring haben Sie bereits in Ihrem Betrieb umgesetzt?
Franz-Peter Schäfer: Ein zentraler Aspekt ist die bewusste Auseinandersetzung mit der Frage, warum und wofür man Unterstützung braucht. Dieser Reflexionsprozess schafft Klarheit und bildet eine solide Grundlage für gezieltes Feedback. Auf dieser Basis lassen sich Lösungsansätze entwickeln, die man weiter ausbauen kann.
DLG Eifel: Wie haben Sie das Feedback von Gudrun Pleuger genutzt, um Ihre Ziele für die Sportwelt Schäfer klarer zu definieren?
Franz-Peter Schäfer: Gudrun Pleuger kam aus einem völlig anderen Bereich, und ihr Blick von außen war sehr wertvoll. Ihr Perspektivwechsel half mir, komplexe Fachdetails in der Kundenansprache zu reduzieren und den Fokus auf klare und verständliche Kernbotschaften zu legen.
DLG Eifel: Was würden Sie anderen Unternehmern empfehlen, die noch zögern, sich auf ein Mentoring-Programm einzulassen?
Franz-Peter Schäfer: Ich bringe es mit einem Satz auf den Punkt: Man kann durch Mentoring nur gewinnen.

