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Interview des Wochenspiegels über das Projekt "Gesunde Region Eifel" - Gespräch mit Petra Schumacher-Hendus und Bernd Becker

18. März, 13 – 18 Uhr: Dienstleistungsgenossenschaft Eifel zieht Bilanz im Projekt „Gesunde Region Eifel“ – Firmen helfen Firmen, Spitzenleute unterstützen Eifeler Unternehmen – Gespräch mit Petra Schumacher-Hendus und Bernd Becker

Kreis Euskirchen/Eifel – Die Dienstleistungsgenossenschaft Eifel hat energisch Fahrt aufgenommen. Dank einer umfassenden Förderung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BAMS) konnte die Dienstleistungsgenossenschaft Eifel DLG eG, kurz „DLG Eifel“, in den vergangenen Jahren als Beispielregion und -genossenschaft für Akzeptanz des betrieblichen Gesundheitsmanagements sorgen.

Das von Berlin geförderte Projekt „Gesunde Region Eifel“ endet nun nach drei Jahren Laufzeit und zieht Bilanz. Und zwar unter Corona-Bedingungen in einer Videokonferenz online am Mittwoch, 18. März, von 13 bis 18 Uhr. Es gibt Interviews, Impulsvorträge und einen moderierten Erfahrungsaustausch unter den Pilotunternehmen. Insgesamt verfügt die Dienstleistungsgenossenschaft Eifel (DLG) über 50 Mitgliedsunternehmen mit 4000 Mitarbeitern.

„Die Eifel ist heute vielleicht besser aufgestellt als angrenzende städtische Regionen, weil bei uns der Bedarf zur Zusammenarbeit und zum Zusammenhalt wichtiger und existenzieller ist“, sagte Bernd Becker, Geschäftsführender Gesellschafter der PE Becker GmbH, Kall und Aufsichtsratsvorsitzender der DLG Eifel, im Interview.

Antrieb sind die Menschen

„Wir in den Gremien engagieren uns ehrenamtlich“, konstatierte Becker: „Unser Antrieb sind die Menschen der Region.“ Die genossenschaftliche Idee ist zeitgemäßer denn je und vor allem ländliche Regionen profitieren vom Netzwerken der Unternehmen, so Vorstandsmitglied Petras Schumacher-Hendus.

„Jeder hilft jedem, das ist das Prinzip unserer Genossenschaft“, so Bernd Becker. Die DLG Eifel handele nach den fünf Säulen Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit, Wissen & Kompetenz und Digitalisierung. „In der Corona-Krise hat sich das Thema Digitalisierung als mit am wichtigsten entpuppt“, so Becker: „Ein Glück, dass wir vor Ausbruch von Corona schon weiter waren in Sachen Onlinedialog, als manche andere.“

Auch wenn die Förderung des Pilotprojekts „Gesunde Region Eifel“ aus Berlin jetzt ende, so heiße das nicht, dass das Betriebliche Gesundheitsmanagement in den Mitgliedsunternehmen nun vernachlässigt werde, so

Dazu zählten beispielsweise Gesundheitstage und Beratercafés, praxisnahe Fachvorträge und Workshops, Schrittzähler-Challenges, Gesundheits-Podcast sowie der Zugang zu Online-Fitnessportalen. Zudem gebe es eine spezielle Hotline durch das Eichenberg-Institut. Letztere unterstütze belastete Mitarbeiter in gesundheitlichen und persönlichen Problemsituationen.

Auch „Kleine“ profitieren

Bei allgemeinen Fragen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement, bei der Suche nach Unterstützung in problematischen Lebenssituationen sowie bei der Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf biete die DLG zudem eine anonyme Beratung mit ihrem Kooperationspartner, der Familiengenossenschaften der Regionen eG. Schumacher-Hendus: „Dies ist oft sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Unternehmer der erste Schritt zur Entlastung und zu Lösungen.“

DLG-Aufsichtsratsvorsitzender Becker: „Jeder Unternehmer ist bereit, monatliche Kosten für die Maschinen- und Computerwartung zu investieren – den DLG-Unternehmen sind allem voran die Menschen im Unternehmen und deren Gesundheit und Resilienz wertvoll.“ Er kämpft dafür, dass noch mehr Eifeler Firmen via Dienstleistungsgenossenschaft in ihr wertvollstes Kapital, ihre Mitarbeiter, investieren. 

Bei der Video-Zoom-Konferenz „Gesunde Region Eifel“ am 18. März begrüßen der Schleidener Bürgermeister Ingo Pfennings, Aufsichtsratsvorsitzender Bernd Becker, Projektleiterin Agnes Voerste und Markus Schmitt vom Projekt-Kooperationspartner Eichenberg-Institut die Teilnehmer. Moderator des Nachmittags ist der renommierte Unternehmensberater Edmund Komar.

Experten online

Interviews stellen sich „Eifelkind“ Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Simon („Zwei Welten – ein Leben“), der Entdecker der „Hidden Champions“, und Landrat Markus Ramers. Impulsvorträge halten Malte Duisberg, Stiftung Evangelisches Alten- und Pflegeheim Gemünd, über die Genossenschaftliche Idee, Marcus Merheim, Director Marketing & Growth, Deutsche Employer Branding Akademie, über Employer Branding in der ländlichen Region und Markus Schmitt, der Psychologische Leiter des Eichenberg-Instituts, über Resilienz und Wachsen in der Krise.

Es gibt weiterhin online einen Erfahrungsaustausch zum Pilotprojekt „Gesunde Region Eifel“ wie zur Dienstleistungsgenossenschaft generell. Die Teilnehmerzahl ist wegen der virtuellen Konferenztechnik begrenzt. Wer an der ZOOM-Konferenz teilnehmen möchte, meldet sich einfach mit seiner E-Mail-Adresse bei agnes.voerste@dlg-eifel.de an.

Sein Fazit nahm Bernd Becker im Interview vorweg: "Die Dienstleistungsgenossenschaft Eifel erfährt dank unseres reichhaltigen Angebotes immer größerer Beliebtheit" "Die Mitgliedschaft", da ist sich der Planungsgesellschaftsinhaber sicher, „lohnt sich auch für kleine und kleinste Eifelunternehmen. Man kann nur profitieren…".

pp/Agentur ProfiPress

Bildzeilen: Prof. Simon:

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Simon („Zwei Welten – ein Leben“), der Entdecker der „Hidden Champions“, ist ein Kind der Eifel. Auch er ist bei der DLG-Videokonferenz am 18. März mit auf Sendung. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress