Was gibt’s Neues beim Projekt?

„Match.EU – Startup meets Mittelstand“, das Mentoring-Programm der Dienstleistungs-Genossenschaft Eifel eG hat sich in den letzten Wochen und Monaten zunehmend professionelle Strukturen zugelegt, über die Projektleiter Andreas Schwab und Carina Heinen (Assistenz) in der jüngsten Sitzung des Projektbeirats detailliert berichten konnten.

Unser  Projekt verfügt derzeit bereits über elf Mentoren, die im Hinblick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen eine zuvor detailliert ausgearbeitete Mentoren-Vereinbarung unterzeichnet haben. „Zwei weitere Mentoren stehen kurz vor der Unterschrift“, so Projektkoordinator Andreas Schwab: „Mit 13 Mentoren für unser vergleichsweise kleines Einzugsgebiet sind wir gut aufgestellt, wenn man bedenkt, dass für ganz Schleswig-Holstein in einem ähnlichen Zeitraum derer 37 gewonnen werden konnten. Natürlich hören wir nicht auf und suchen weiterhin Menschen, die sich als Mentor im Projekt engagieren möchten.“

Doch Schwab hatte noch weitere konkrete Zahlen zur Hand. Vier Mentorings hätten erfolgreich beendet werden können, eines sei an der nicht zustande gekommenen  Finanzierung letztlich gescheitert und für weitere drei stünden weitere Treffen und Beratungstermine an.

Zur Entwicklung der Existenzgründeraktivitäten in der Region haben Andreas Schwab und Carina Heinen divergierende Aussagen zur Kenntnis genommen. Von „sehr verhalten“ und „eher Nebengewerbe“ bis zu „steigende Teilnehmerzahlen bei Gründungsveranstaltungen“ sei alles dabei. Dennoch, so Schwab, zeichne sich momentan noch eine Tendenz in Richtung Zurückhaltung ab, zumal auch die von der Flut betroffenen Unternehmen noch in einer Phase der „(Um-)Sortierung“ stecken würden. „Dafür lassen sich viele Gründe aufzählen: Inflation, Ukraine- und Energie-Krise, anhaltende Pandemie“, so Schwab: „Aber wir sind guter Dinge, dass sich der Beratungsbedarf der sogenannten Mentees, also der Personen, die Mentoren-Hilfe in Anspruch nehmen möchten, in naher Zukunft steigern wird.“

Nicht zuletzt auch, weil das vorrangige Ziel von „Match.EU – Startup meets Mittelstand“, Aktive und ehemalige Unternehmerinnen und Unternehmer mit ihrem branchenspezifischen Wissen, ihren Erfahrungen und Kontakten mit jungen Nachwuchskräften sowie potenziellen Neugründerinnen und Neugründern zu verbinden, immer präsenter werde – durch professionelle Strukturen (Datenbank, gezielte Ansprachen etc.) einerseits und eine stärkere Einbindung in zielführende Medien wie beispielsweise die Karrierenetzwerke LinkedIn und XING andererseits.

Die verstärkte PR-Aktivitäten sollen schließlich in einem gezielten „Mentee-Wettbewerb“ münden, für den Andreas Schwab dem Projektbeirat bereits konkrete Ideen und Ansätze vorlegen konnte. Darüber hinaus möchte man bereits in Kürze en Detail über erfolgreich verlaufene Mentorings berichten. „Das Projekt hat richtig Fahrt aufgenommen“, weiß Schwab abschließend: „An Ideen mangelt es uns nicht, so dass unsere Motivation als Vermittler kaum höher sein könnte.

Bildunterschrift: Andreas Schwab (rechts) und Carina Heinen (Zweite v.re.) konnten dem Beirat von „Match.EU – Startup meets Mittelstand“ um Bernd Becker, Markus Böhm, Holger Glück, Christian Laudenberg und Philipp Piecha (v.li.n.re., zusätzlich: Iris Poth) über eine zunehmende Professionalität der Projektstrukturen berichten.


Pünktlich zu ihrer Mitgliederversammlung am 20.06.2022 veröffentlichte die DLG Eifel die zweite Ausgabe der DLG-Zeitung, welche an eine Vielzahl von Arbeitgebern im Kreis Euskirchen versendet wird. Schwerpunktthema ist das Projekt Match.EU mit besonderem Fokus auf die Fragen, die sich rund um eine ehrenamtliche Tätigkeit als Mentor ergeben. Ferner verraten uns Mentoren und Sponsoren, warum Sie unser Projekt unterstützen. Aber lesen Sie selbst!

Zur Projektzeitung

Seit dem letzten Newsletter gab es Fortschritte und Veränderungen im Projekt, über die wir hier gerne berichten. Zuvor jedoch noch einmal kurz die Grundlagen, insbesondere für die neuen Mitglieder, für die dieser Newsletter vielleicht der erste ist. Das Ziel des Projekts der DLG ist, junge Unternehmer und Start-ups mit passenden Mentoren zusammenzubringen, um von deren Erfahrung und Wissen zu profitieren sowie ein einfaches Entree in bestehende Netzwerke zu erhalten.

Ganz neu in diesem Zusammenhang: Der Nutzerkreis umfasst jetzt nicht mehr nur Neugründer und Start-ups, sondern auch Unternehmen aus der Förderregion, die von der Sommerflut betroffen sind und sich betrieblich neu ausrichten möchten.

Viele dieser bereits etablierten Unternehmen wurden durch das unsägliche Naturereignis von heute auf morgen quasi Neugründer. Dem trägt die Erweiterung des Projekts Rechnung und folgt damit dem genossenschaftlichen Grundgedanken der Hilfe zur Selbsthilfe.

Für das Projekt konnte die DLG wichtige regionale und finanzielle Förderer und Unterstützer gewinnen: Neben den LEADER-Regionen Eifel und Zülpicher Börde gehören dazu der Kreis Euskirchen, die e-regio GmbH & Co. KG, die Kreissparkasse Euskirchen sowie die VR-Bank Nordeifel eG.

Aber auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen, die Gründerregion Aachen, die Handwerkskammer Aachen sowie die Kreishandwerkerschaft Rureifel setzen sich aktiv für das Vorhaben ein.

Die Unterstützung äußert sich auch in der Etablierung des Projektbeirats, dem Iris Poth (Leiterin der Stabsstelle Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen), Bernd Becker (Aufsichtsratsvorsitzender der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel eG), Markus Böhm (Geschäftsführer der e-regio GmbH & Co. KG), Holger Glück (Vorstand der Kreissparkasse Euskirchen) und Christian Laudenberg (Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Aachen sowie der Gründerregion Aachen) angehören.

Zwischenzeitlich konnten wir mit dem Aufbau des Mentoren-Netzwerks beginnen und aktive und ehemalige Unternehmerinnen und Unternehmer mit ihrem branchenspezifischen Wissen, ihren Erfahrungen und Kontakten gewinnen, aber auch Gründungswillige und junge Unternehmen mit Bedarf für einen Erfahrungsaustausch.

Die Resonanz der bisherigen „Matchings“ ist sehr positiv und zeigt, dass wir mit dem Projekt einen
bestehenden Bedarf decken können.

 

Um diese Angebote auszubauen, möchten wir unser Netzwerk vergrößern und ausweiten.

Dazu suchen wir Mentoren, das heißt Menschen, die im Beruf stehen oder bereits aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden sind und die gerne ihr Wissen und ihre Erfahrung mit jungen oder von der Flut betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmern teilen möchten; die diese mit ihrem Engagement beim (Wieder-)Aufbau unterstützen, in hilfreiche und wertvolle Netzwerke begleiten oder auch mal einen kritischen Blick auf die zu treffenden Entscheidungen.

Ebenso freuen wir uns über die Kontaktaufnahme von Gründungswilligen, jungen oder auch von der Flut
betroffenen Unternehmen, die Interesse am Wissenstransfer und an der Begegnung auf Augenhöhe haben.

 

Sollten Sie Menschen kennen, für die dieses Projekt von Interesse sein kann, sprechen Sie diese gezielt an und geben Sie ihnen unsere Kontaktdaten, damit wir sie beim „Matching“ unterstützen können.

An dieser Stelle möchten wir gleichzeitig die neuen Ansprechpartner vorstellen.

Als Projektmitarbeiterin wurde zum 01.03.2022 Frau Carina Heinen aus Gemünd gewonnen.
Als neuer Projektkoordinator konnte zum 15.02.2022 Herr Andreas Schwab gewonnen werden.


Kurz zu unseren beiden neuen Mitarbeitern:
Herr Schwab kann auf eine langjährige Berufspraxis als Führungskraft einer Bank zurückgreifen, in der
Projektleitung und Marketing ständige Arbeitsfelder waren. Als ehemaliger Firmenkundenbetreuer hat er zudem ganz nah mit Mittelständlern und auch Gründern zusammengearbeitet und weiß um die wertvolle Unterstützung durch Mentoren und Business-Angels. Das neue Projektteam arbeitet sich zügig in die Materie ein, kontaktiert bestehende Mentees und Mentoren und wird das Projekt engagiert fortführen.

Freu Heinen unterstützt neben ihrer Tätigkeit für das Projekt regionale Unternehmen als selbständige virtuelle Assistentin bei der Terminierung, Büroorganisation und Korrespondenz. Dies passt sehr gut zu ihren Aufgaben bei Match.EU.